Strukturwandel – auch im Bereich der Kriminalität

Die moderne Arbeitswelt lässt es nicht mehr zu, dass pünktlich um 17 Uhr sämtliche Aktivitäten eingestellt werden – salopp formuliert: „der Hammer fällt“. Schon längst wird in den Industrienationen 24 Stunden lang geplant, disponiert und produziert. Für die Arbeitnehmer hat das weitreichende Konsequenzen. Der menschliche Biorhythmus lässt sich nicht überlisten, ein dauerhafter Entzug bzw. freiwilliger Verzicht auf den Nachtschlaf kann zu ernsten Krankheiten führen. Personen, die in den Nachtschichten arbeiten, kennen diese Probleme. Wer allerdings gut damit umgehen kann, auch tagsüber zu schlafen, genießt Vorteile. Nachtarbeit wird steuerlich begünstigt; es locken reizvolle Zuschläge. Hierbei fühlen sich zunehmend Alleinstehende angesprochen.

Branchen wie Gastronomie, Pflegeberufe und öffentlicher Dienst profitieren von der Bereitschaft, nachts zu arbeiten. Genau betrachtet ergibt das auch Sinn; denn schließlich hat sich unser soziales Leben den Anforderungen der Arbeitswelt angepasst. Hinsichtlich der Beschäftigten im öffentlichen Dienst (man denke hier auch an Polizei, Feuerwehr und Sanitäter) kann gesagt werden, dass ihr Wirken dem Schutz der Allgemeinheit dient.

Eine kleiner und leider recht rühriger Personenkreis macht sich diese Umstände zu Nutze: Diebe und Einbrecher warten nur auf die passende Gelegenheit, in die Wohnungen derer einzusteigen, die sich – aus welchen Gründen auch immer – für Nachtarbeit zur Verfügung stellen.

Strukturwandel – auch im Bereich der Kriminalität

Ein alarmierender Trend ist zu verzeichnen: die typische „Arbeitsweise“ des Einbrechers hat sich ebenfalls den Gegebenheiten angepasst! Ungeplante Zugriffe werden immer seltener, vielmehr liegen ihnen nun akribische Recherchen ganzer Teams zu Grunde. Das Schema stellt sich wie folgt dar: Teile der Gruppe beobachten Straßenzüge und Gebäude und verschwinden dann aus dem Revier, bevor sie die Aufmerksamkeit der Anwohner erregen. Alle gewonnenen Erkenntnisse – nämlich wer wann nicht zu Hause ist, ob Baugerüste vor den Häusern stehen oder Umzüge bzw. bauliche Maßnahmen stattfinden – führen nun zu einer regelrechten Liste, die dann abgearbeitet wird. Nach Beendigung des Raubzuges verschwinden diese Banden und suchen sich eine neue Umgebung…

Die Folgen der Anonymität

In ländlichen Gebieten kann man davon ausgehen, dass Nachbarn gerne bereit sind, ein wachsames Auge zu haben. Schließlich beruht der Wunsch nach Sicherheit auf gemeinsamen Interessen. Kind Im Bereich der Großstädte gestaltet sich das schwieriger; aus den bekannten Gründen herrscht hier eine größere Fluktuation. Das ständige Kommen und Gehen begünstigt Unbefugte, in Wohnungen und Häuser einzudringen, ohne allzu sehr aufzufallen.

Es ist also angebracht, selber für Schutz zu sorgen. Man muss quasi auf die Hilfe elektronischer Augen und Ohren zurückgreifen!

Maßgeschneiderte Alarmanlagen

Fenster, Türen und Balkone sind die Achillesfersen einer Wohnung bzw. eines Hauses. Wir neigen dazu, die Wohnungstür abzuschließen, vergessen jedoch gerne das gekippte Fenster – Frischluft kann ja nicht schaden! Ein fataler Irrtum.

Die Konstrukteure moderner Alarmanlagen haben das berücksichtigt. Diese in Modulbauweise konzipierten Vorrichtungen melden sich selbsttätig, sobald eine Manipulation registriert wird. Da die Alarmanlage mit Funk kommuniziert, ist ein „Lahmlegen“ somit unmöglich. Es gibt weder Kabel noch Stromquellen, die in irgendeiner Form angreifbar sind. Die Rückmeldungen erfolgen per SMS oder Mail. Der Empfänger ist zu jedem Zeitpunkt erreichbar – unabhängig vom Aufenthaltsort.

Ferner hat man sich Gedanken über das äußere Erscheinungsbild gemacht. Die Sensoren sind unsichtbar, da sie direkt in den Fensterrahmen eingebaut werden. Das hat den Vorteil, einerseits dem Einbrecher keinerlei Hinweise darüber zu geben, wo er vielleicht dem Gerät Schaden zufügen kann. Andererseits wird der Bewohner nicht in seinem Wohlbefinden gestört. Die Alarmanlage arbeitet im Verborgenen…

Einbau und Wartung durch die Profis

Es ist nicht zu befürchten, dass beim Einbau der Module Dreck und Schmutz entstehen. Für Fachleute ist die Montage Routine und kann zügig erledigt werden. Bei Problemen mit der Steuerung oder bei Rückfragen steht dem Kunden die Möglichkeit offen, per Fernwartung den Ursachen auf den Grund zu gehen.